Archiv: Ryan Trecartin/Felix Rothenhäusler

Krems Halle 1 Halle 1

The Re'Search

Programm

Aufgrund begrenzter Kapazitäten ersuchen wir um Reservierung von Zählkarten für die Performance. Restplatzanfragen ab 20 Minuten vor Vorstellungsbeginn am jeweiligen Veranstaltungsort möglich. Kein Nacheinlass nach Vorstellungsbeginn.
Einlass nur mit einem gültigen Tagesticket möglich.

 

ÖSTERREICHISCHE ERSTAUFFÜHRUNG

In der Installation Premise Place (edit 1) in der Kunsthalle Krems ist auch das Video Re’Search Wait’S von Ryan Trecartin integriert. Die jungen SelbstdarstellerInnen darin leiden unter endlosem Statusupdate-Zwang. Ihr Influencer-Kauderwelsch, mit dem sie das Abendland kaputtquasseln, scheint aus einem von René Pollesch, Andy Warhol, Tao Lin und dem nächsten YouTube-Schminktutorial-Star bewohnten Paralleluniversum zu stammen. Der Text zu The Re´Search ist mittlerweile in einer zweisprachigen Ausgabe auf Deutsch und Englisch erschienen und dient als Vorlage für eine minimalistische, auf harte, weiße Lichteffekte vertrauende Theaterinszenierung von Felix Rothenhäusler. Drei Menschen spielen wie Avatare, die Pantomimendarsteller mit Sprechdurchfall spielen. Das Schauspiel begreift die Broken Words wie eine gestisch und mimisch nachzubildende Partitur für Broken Beats. Eine Spiegelwand wirft den rasant dahinstolpernden Ritt in eine Zukunft ohne Zukunft zurück. Hier ist nichts, außer der Clicktrieb und der Hang zur Egoshow: „Buster Keaton auf Amphetaminen“, schrieb die Süddeutsche Zeitung.

Mit Brigitte Hobmeier, Julia Riedler, Thomas Hauser
Inszenierung: Felix Rothenhäusler
Bühne: Jonas von Ostrowski
Kostüme: Elke von Sivers
Musik: Matthias Krieg
Licht: Matthias Singer
Dramaturgie: Tarun Kade

Eine Produktion der Münchner Kammerspiele.

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